Back to the roots: das war das Motto dieses Jahres. Neben dem freiwilligen Verzicht auf die Austragung der Spiele im Stadion Montabaur wurde auch mal wieder gewonnen. Auch war die Mannschaft wiedererstarkt, hauptsächlich durch die Auflösung der Neuwieder.
Laufspiel gestoppt (Foto 1.AFC Fighting Farmers Montabaur 1992 e.V.)
Nach einem erstklassigen Trainingslager Anfang April wurden einige interessante Vorbereitungsspiele gemacht, so dass man gestärkt in die Saison gehen konnte. Doch schon im ersten Spiel verletzte sich der Hoffnungsträger Philipp Jacke, der als Quarterback die Farmers in die Zukunft führen sollte. Hart wie der Ausfall von Philipp die Farmers auch traf, tat er dem Erfolg dennoch keinen Abbruch: Die Verteidigung liess fast keine Punkte zu und war zwischenzeitlich 12 Quarter ohne Gegenpunkte geblieben!
Auch der Angriff wurde immer stärker, so dass die Ergebnisse in diesem jahr weniger knapp wurden. Besonders an diesem Jahr waren die ersten Aufeinandertreffen mit den Koblenz Huskies; das "Duell der verfeindeten Brüder". Aber die Spiele waren recht fair; man respektierte einander. Und so gewannen die Huskies beide auf hohem Niveau ausgetragenen Spiele knapp. Der Umzug zurück ans "Farmers Field", dem Sportplatz in Montabaur-Elgendorf wurde den Farmers gedankt. Viele Zuschauer fanden den Weg dorthin, und samstagmittags gab es dort fast immer ein Verkehrschaos. Knapp verlor man die Meisterschaft gegen Homburg, durfte aber trotzdem aufsteigen. So beendete man die Zeit in der Verbandsliga und verabschiedete sich Richtung Oberliga.